Chan Mi Gong

 

Chan Mi Gong

wird auch als “Wirbelsäulen – Qigong” oder
“Buddhistisches Qigong” bezeichnet.
Es kann übersetzt werden mit
“Geheime Übungen zur meditativen Versenkung”.


In einem tiefen Entspannungszustand wird die Wirbelsäule
Wirbel um Wirbel 
wellenartig auf und ab bewegt.
So entdecken wir die vier Bewegungsmöglichkeiten der Wirbelsäule wieder:
Wellen, Pendeln, Drehen, Winden.
Dabei ist der gesamte Körper mit einbezogen.


Das Ziel ist, die Wirbelsäule wie eine Antenne frei schwingend
zwischen 
Himmel und Erde zu erleben
und somit im ständigen Austausch mit unseren 
Kraftquellen zu sein.
Körperlich gesehen lösen wir Stück für Stück Ablagerungen
und Bewegungseinschränkungen an den Wirbeln,
sowie Verspannungen des 
Rückens und des Beckens. 


Die Übungen sind sehr alt und stammen aus dem Chan Buddhismus,
dem diamantenen Weg des Buddhismus,
der in Tibet von den schamanischen Riten 
des Bön,
der “Urweltanschauung” der Tibeter, stark beeinflusst wurde.

Der Chan Buddhismus wurde später nach Japan übertragen
und etablierte sich dort 
als “Zen”.

 

 

Die Chan Mi Gong Übungsreihen

 

Die Basisübungen (4-teilig)
In den 4 Basisübungen erleben wir unsere Wirbelsäule wieder neu.
In einem tiefen Entspannungszustand wellen, pendeln und drehen wir die Wirbelsäule,
damit sie sich dann, in der freien Bewegung, selbst entwinden kann.

Die Welle – Yong Dong
Das Pendel – Bai Dong
Das Drehen – Niu Dong
Winden – Rudong

 

Tu Na Qi Fa – “Das Alte ausspucken, das Neue empfangen”
Während die Wirbelsäule frei schwingt,
geben wir trübes Qi ab und 
sammeln kosmisches Qi ein.

 


Treib den Fluß nicht an.
Lass ihn ströhmen.
                                       Lao-Tse